Gesamtansicht

Das Magazin.
Schrittmotor,
Magazingetriebe und Anzahl der CDs müssen aufeinander abgestimmt
sein.
zB: Schrittmotor 1.8° pro Schritt: 200 Schritte/Umdrehung.
kleines Zahnrad mit 12 Zähnen. Großes mit 120.
In diesem Fall macht der Schrittmotor wegen des 12:120 = 1:10 Getriebes 2000 Schritte, bis das Magazin 1 Umdrehung macht. Man kann deshalb das Magazin für 50 CDs auslegen, da 2000 durch 50 teilbar ist. Pro CD sind es 40 Schritte. Ein Magazin mit 48 CDs wäre bei diesem Getriebe & Motor nicht möglich.
Runde Scheibe aus Sperrholz aussägen. Da sie sich leicht verzieht: Holzscheibe nochmals auf eine Scheibe aus Pressspan aufschrauben.

Dann dicke und dünne Holzstäbe nehmen - die äußeren
dürfen nicht zu hoch sein, damit der CD-Arm noch die CD holen
kann.
Die CDs kann man direkt zwischen die Stäbe setzen. Damit die CDs nicht beschädigt werden, ist auf der einen Seite ein Samtstreifen aufgeklebt. Ausserdem sind die Holzstäbe zugespitzt, damit die CD besser eingesetzt werden kann. Damit die CDs nicht nach innen und aussen rausrollen ist am Fuß der Holzstäbe noch ein Stück Kabel geklebt.
Der Antrieb:
Schrittmotor, Zahnräder & Welle gibts bei Conrad. Meinen Schrittmotor hab ich aber aus einem 5 1/4 Zoll Diskettenlaufwerk. Es müssen unipolare Schrittmotoren sein.

Es ist alles auf einer Spanplatte
aufgebaut.
Spanplatte nehmen, Loch für die Welle durchbohren. Holzklotz
darunter kleben/schrauben.
Welle durchstecken und festkleben. Auf die Welle das grosse
Zahnrad stecken. Es sollte leicht drehbar sein. Ich hab ein
Zahnrad genommen mit grösserem Durchmesser und dort noch zusäztzlich
ein Sinterlager reingesteckt (passt genau - Conrad Elektronik).
Das CD Magazin genau
mittig auf das grosse Zahnrad schrauben. Es geht besser, wenn
man die Welle etwas länger lässt und in das CD-Magazin ein Loch bohrt.
Auf den Schrittmotor ein passendes Ritzel setzen und ein Loch in
die Spanplatte sägen. Schrittmotor so befestigen, dass die Zahnräder
leichtgängig ineinander laufen.
Referenz:
Beim Einschalten wird eine Referenzfahrt gemacht. Am Magazin ist deshalb eine "Nase" anzubringen, die durch eine kleine Gabel-Lichtschranke läuft.

CD-Arm:


Holzklotz aufgeklebt (alles mit Heisskleber). Dieses muss so hoch
sein, dass der CD-Arm später die CD genau gerade in den CD-Player
einlegt. Darauf das 1. Servo. Das 2. Servo rechtwinklig auf den
Drehteller des 1. Servos mit 2 Tesa-Power Strips.
Auf das 2 Servo den CD-Arm aus einem Stück Aluminium-Profil schrauben. Diesen vorher mit 2 Zangen in sich verbiegen (siehe Foto) Auf die untere Armhälfte ein kleines Servo kleben (Power-Strips). Aus Leiterplattenmaterial einen Winkel sägen. Diesen auf das Aluprofil mit einer Schraube so befestigen, dass beide leichtgängig sich bewegen können. Kleines Servo mit diesem Winkel über eine Stück dicken Draht verbinden. In das Aluprofil ein grosses Loch bohren.
An die Spitze des Aluprofils und des Winkels kleine Löcher bohren und dort mit Zwei-Komponenten-Kleber 2 Nägel kleben. Es gibt Nägel, die einen konischen Kopf haben. Die sind ideal-

Die CD wird vom Arm aufgenommen, indem die "Schere"
zusammengeht, in die CD fährt, auseinander geht und die CD im
Innenloch hält.

Der Auswürfschacht des CD-Players wird über Infrarot fernbedient. Damit die Elektronik mitbekommt, ob er auf oder zu ist, wird zusätzlich ein Enschalter (Mikroschalter) angebracht (siehe Foto ganz oben)
Referenzfahne der Lichtschranke, Position des CD-Arms und CD-Player müssen aufeinander abgestimmt sein.
Billig-Servos sind teilweise recht ungenau. Deshalb zusätzlich ein Stück Sperrholz mit einem Messingrohr an der Kante vor den Arm montieren. Dieser dient als Anschlag. Damit wird die CD genauer eingesetzt.

Die Positionen des Arms können über eine Teach-In Funktion gelernt werden.
